Tipps und Tricks 

 Es gibt eine einfache Wahrheit: Wenn du an das glaubst, was du tust, kannst du Großes erreichen. Das ist der Grund, warum ich dir mit einfachen, wirklich simplen Tipps und Tricks helfen möchte. 

Sahne steif schlagen 

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So geht es richtig! 

Besonders bei heißem/schwülem Wetter kann das Sahneaufschlagen zu einer richtigen Geduldsprobe werden. Vor allem im Sommer ist es ratsam mehrere Packungen Schlagsahne zu Hause zu haben, falls doch etwas schief geht. Hier gebe ich dir aber nun ein paar Tipps an die Hand, die das Aufschlagen zum Kinderspiel machen. 

  1. Der Fettgehalt der Sahne kann dir helfen. Je höher das Fett in der Sahne ist, desto besser lässt sie sich aufschlagen. Empfehlenswert ist hier ein Fettgehalt von 30%. Falls du auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst du dir "Konditorsahne" kaufen. Die hat einen Fettgehalt von 35%. 
  2. Die Sahne sowie das Equipment (Rührschüssel und Rührstäbe) sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden. 
  3. Wenn du dir dennoch unsicher bist, kannst du etwas Sahnesteif während dem Schlagen zugeben. Falls du kein Sahnesteif hast, nimm Gelierzucker oder Traubenzucker. 
  4. Die Sahne erst auf kleinster Stufe anfangen zu schlagen. Nach und nach erhöhst du dann die Geschwindigkeit deines Handrührgerätes. 
  5. Falls es nun doch passiert, dass deine Sahne geronnen und grieselig ist, kannst du etwas Milch dazugeben und erneut aufschlagen.
  6. Die Sahne bitte nicht zu lange schlagen. Denn dann kann es  passieren, dass sie wieder in sich zusammenfällt. Daher immer zwischendurch die Konsistenz prüfen.
  7. Allen Tipps zum trotz, die Sahne ist klumpig geworden und es lässt sich nichts retten? Mach einfach Butter daraus. Dafür musst du nur die Sahne weiterschlagen. Dabei trennt sich die Sahne von der Sauermilch und du kannst alles ausdrücken. Das Resultat: Butter. 


Weitere Hinweise:

  1. Die aufgeschlagene Sahne unbedingt im Kühlschrank bis zum servieren aufbewahren. 
  2. Falls du Sahne übrig behalten solltest, einfach Tuffs auf Alufolie spritzen und einfrieren. Wenn sie durchgefroren sind, kannst du sie in Dosen umpacken und in der Gefriertruhe lagern. Man kann sie dann z.B. zur Verzierung auf Torten setzen. Sie tauen nach etwa einer halben Stunde auf. 

Lagerung von Macarons

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Wie sollte man Macarons aufbewahren?

Macarons sind halbgebackene Gebäcke, die aus Eischnee hergestellt werden. Daher sollte man hier an die Salmonellengefahr denken: 

  1. Macarons können mit einer Schokoganache bis zu fünf Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Macarons dabei in einer luftdichten Box lagern. 
  2. Macarons mit Buttercreme können drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Auch hier die Macarons in einer luftdichten Verpackung lagern.
  3. Macarons ohne Füllung - also die Schalen - kannst du in einer Box bis zu zwei Wochen aufbewahren. 
  4. Du kannst Macaraons auch ohne Probleme einfrieren. Bitte hier allerdings direkt die frisch gebackenen Macarons nehmen. 


Weitere Hinweise:

  1. Macarons sind sehr zerbrechlich, bitte bei der Aufbewahrung und dem Transport daran denken und vorsichtig behandeln.
  2. Gefüllte Macarons möglichst kühl lagern.

Den Lebkuchen wieder weich bekommen

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Ein schneller und einfacher Tipp 

Der Lebkuchen ist nun nach dem Backen steinhart geworden. Folgender Tipp hilft dir ihn schnell wieder weich zu bekommen: 

  1. Du nimmst dir eine verschließbare Dose und legst den Lebkuchen dort hinein. Die Dose bitte nicht zu voll machen.
  2. Nun kommt auf den Lebkuchen ein Blatt Backpapier. Hierbei bitte darauf achten, dass der Lebkuchen gut abgedeckt ist.
  3. Auf das Backpapier werden nun Apfelschnipsel gelegt. Es kann hierfür z.B. eine Schale vom Apfel genommen werden. 
  4. Die Dose nun verschließen und zwei Tage in Ruhe lassen. 
  5. Der Lebkuchen ist nach dieser Zeit wieder butterweich. 

Der Biskuitboden fällt zusammen

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Einige Stichpunkte die dir eventuell helfen können

Es gibt einige Gründe, warum der Biskuitboden in sich zusammenfällt: 

  1. Die Menge des Backpulvers wurde nicht eingehalten. Als Faustregel hierfür ist ein Backpulver-Mehl-Verhältnis von ca. 1:30. Die typischen Backpulver-Päckchen enthalten 16,5 g Backpulver und sind für 500 g Mehl ausgelegt. 
  2. Die geschmolzene Butter wurde zu warm in die Teigmasse gegeben. Bitte immer nur ausgekühlte geschmolzene Butter in die Teigmasse geben.
  3. Die Teigmasse enthält zu viel Eiweiß. Da die Eier heute größer sind als damals, kann es sein, dass die Eimenge gegenüber der Menge der trockenen Zutaten zu groß ist. Der Teig wird zu luftig. Nach dem Backen zieht sich beim Auskühlen die warme Luft zusammen und der Biskuit sackt etwas zusammen. Das macht sich besonders bei alten Rezepten bemerkbar. Verwende bei alten Rezepten daher lieber kleinere Eier (z.B. Größe S) oder nimm ein Ei weniger. 
  4. Den Biskuitteig bitte zügig verarbeiten und backen.
  5. Die Zutaten nur kurz miteinander verrühren. Der Teig sollte nicht unnötig lange geschlagen werden. 
  6. Während des Backens die Ofentür nicht öffnen, damit der Biskuitboden keinen Temperaturabfall abbekommt. 

Bearbeitung und Lagerung der Biskuitböden

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Feuchtes Küchentuch statt Frischhaltefolie 

Du hast nun einen leckeren Biskuitboden gebacken und möchtet ihn verarbeiten. Ich würde damit bis zum nächsten Tag warten, denn dann lässt er sich besser schneiden und die Aromen können sich noch einmal richtig entfalten. 
Besonders beim Schokoladen-Biskuit macht sich dies deutlich bemerkbar, denn er schmeckt am nächsten Tag noch viel schokoladiger.

Es gibt bei der Lagerung des Bodens nun mehrere Möglichkeiten:

  1. Du kannst ihn klassisch in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank lagern. Für alle Menschen, die an unsere Umwelt denken, ist dies aber der absolute Alptraum.
  2. Du entscheidest dich für die Geschirrtuch-Variante. Du nimmst dir ein frisches und sauberes Geschirrtuch, machst es feucht und legst es über Nacht über den Biskuitboden. Dadurch bleibt er auch am nächsten Tag saftig.  


Für welche Variante entscheidest du dich?

Der perfekte Eischnee 

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Tipps, die dir helfen können

Eischnee, oder auch Eiweißschnee, ist eine Schaummasse, die durch das Schlagen von Eiweiß entsteht. Ein perfekter Eischnee ist eine Grundvoraussetzung für viele tolle Rezepte wie z.B. den Macarons. Doch leider gelingt der Eischnee nicht auf anhieb und deshalb verrate ich dir hilfreiche Tipps, damit dir der Eischnee perfekt geling.  

  1. Die Eier sollten peinlichst genau getrennt werden. Nur etwas von dem Eigelb in deiner Masse und das Ergebnis wird dich enttäuschen - Der Eischnee wird nicht richtig fest.
  2. Die Eier sollten Zimmertemperatur haben. Nur so kann das Eiweiß das Maximalvolumen erreichen. 
  3. Die Schüssel und der Rühraufsatz müssen sehr sauber und vor allem fettfrei sein, sonst bleibt das Eiweiß flüssig. 
  4. Das Schlagen sollte zunächst langsam erfolgen. Nach einer gewissen Zeit kann das Tempo erhöht werden, bis sich Spitzen im Schnee gebildet haben. 
  5. Bei der Herstellung von Eischnee ist Geduld sehr wichtig. Wenn du mit einem Handrührgerät arbeitest, kann das schon mehrere Minuten dauern. 
  6. Eine Prise Salz kann dir helfen, dass der Eischnee fest wird. Zucker macht den Eischnee zusätzlich schnittfest. Den Zucker am besten nach und nach hinzugeben, wenn der Eischnee schon schaumig ist, aber sich noch keine Spitzen gebildet haben. Dann weiterschlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. 
  7. Um zu überprüfen ob der Schnee fest genug ist, dreh die Schüssel mit dem Eischnee einfach herum. Bleibt der Schnee in der Schüssel, ist er perfekt. Da der Tipp für sehr mutige ist, kannst du auch einen Schnitttest durchführen. Dabei  schneidest du mit einem Messer durch den Schnee. Bleibt der Schnitt sichtbar, ist die richtige Konsistenz erreicht. 
  8. Der Eischnee sollte sofort weiterverarbeitet werden. Lässt du ihn zu lange stehen verflüssigt er sich wieder. 

Marshmallow Spinnennetze 

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Essbare Spinnennetze für Torten, Cupcakes, Cakesicles und vieles mehr

Ich zeige dir hier, wie du mit nur geringem Aufwand ganz leicht essbare Spinnennetze herstellen kannst. Du benötigst dafür nur sehr wenig Zutaten und Equipment. 

Es gibt für die Herstellung nun mehrere Möglichkeiten:

  1. Du nimmst dir eine gute Handvoll Marshmallows und erwärmst diese vorsichtig in der Mikrowelle. Bitte wirklich sehr vorsichtig, denn sonst kann es passieren, dass dir die Marshmallows verbrennen, braun werden und nicht mehr zu gebrauchen sind. Wenn die Marshmallows nun cremig geworden sind, kannst du sie mit den Händen aus der Schüssel nehmen, mit den Händen lang ziehen und über die Torte geben. Es ist eine wirklich sehr klebrige Angelegenheit und ich empfehle dir auf jeden Fall Latexhandschuhe zu tragen. 
  2. Du nimmst dir eine gute Handvoll Marshmallows und erwärmst diese mit etwa 20 g Butter in einem Topf auf dem Herd. Sobald die Marshmallows geschmolzen sind lässt du die Masse etwas abkühlen. Dann kannst du die Masse in deine Hände nehmen (auch hier empfehle ich Latexhandschuhe) und unter einer klatschenden Bewegung feine Spinnennetze erzeugen. Diese Spinnennetze werden sehr fein und ich habe so z.B. meine Halloween Cupcakes verziert.